Die situationistische (Selbst-) Gebrauchslyrik eines Natsaf Namün erwächst stets aus spontanen, aber konkreten Launen heraus. Seine Sprachexperimente, eine Art Usance offener Irritation, versuchen das Sein der Sprache zu indizieren, welches vor dem eigentlichen Sprachakt liegt. In dieser Falte - an diesem Nicht-Ort der Sprache - beginnt das Sprechen zu fiebern, indem es sich vor-stellt ohne zu repräsentieren und somit eingeschlossen im Zwielicht von Wahnsinn und Gesellschaft, von Traum und Existenz, von eigenem Selbst und fremder Welt erstrahlt.