Am 2. Februar 2008 war es wieder so weit: freie Musik und Leipzigs freies Radio gingen zum zweiten Mal eine Liaison ein. In dieser Folge nepotronik gibt es natürlich wieder krachige und exquisit ausgewählte Musikstücke der Netlabelwelt auf die Ohren. Außerdem wird erklärt, was ein Netlabel ist, und welcher soziokulturelle Zusammenhang zwischen freier Musik und freier Software besteht, wie Creative Commons Lizenzen funktionieren und welchen Sinn sie machen. Viel Spaß beim Hören und Informieren!
TRACKLIST:
(1) Nepotronik-Opener[1]
(2) Killahertz: Hours, Minutes, Seconds | Cafe Abyss (fragment006) | www.fragmentmusic.net
(3) CursiLoveTone: ahi se me olvida | Como cuando eramos niños (flumo023) | www.flumo.com
(4) Infoteil I: Noops steht im Wald und sinniert über das Phänomen freie Musik.[2]
(5) Fat Fredy: outside of myself | Yellow Room EP (antiritmo010) | www.antiritmo.com
(6) Cubenx: Turquiose | Turquiose EP (cyan005) | www.cyanrecs.com
(7) Freddy Musri: Los nerds flirtean en la disco | Pueblo Nuevo Primer Aniversario (pueblonuevo010B) | www.pueblonuevo.cl
(8) Der Unmittelbarbreak mit Naïfloop: Giro und Achecorporation: Interlude For Giger's Babies | Exponencial (miga010) bzw. Velice (miga014) | www.miga-label.org
(9) Infoteil II: Mila&Noops erklären das Creative-Commons-Projekt.[3]
(10) Antigo Automata Mexicano: co.opt | Co.Opt EP (filtro005) | www.filtro.com
(11) Kleines politisches Ausklangsexperiment (Coproducer: FreakyFlow)[4]
(12) '82nd ave: Extract of Liveset | Crowd of Zero (yukiyaki011) | www.yukiyaki.org
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[1] Die Samples für diesen Opener entstammen zum einem Promoes "Prime Time", zu finden auf dem Album "Government Music" von 2001, sowie dem Kinderzimmer aus U-Stadt: Der Song in dem Textor sagt: "Hätt ich keine Ohren, würd ich zur Plattenindustrie gehn", heißt "Fett viel besser" und befindet sich auf dem Album "Die hohe Kunst der tiefen Schläge" von 1999.
[2] Ich beziehe mich in diesem Erklärungsversuch wie erwähnt auf Sebastian Redenz Aufsatz "Das Netlabel als alternativer Ansatz der Musikdistribution". Der Song "Copyright Slavery" von der deutschen Kultgruppe Der Plan kann als Musikvideo hier heruntergeladen werden.
[3] Mila ließt Passagen aus dem Aufsatz "Neue Formen der Öffentlichkeit und kulturellen Innovation zwischen Copyleft, Creative Commons und Public Domain" von Felix Stalder, welcher in der BpB-Publikation "Wissen und Eigentum. Geschichte, Recht und Ökonomie stoffloser Güter" von 2006 zu finden ist. Hierbei handelt es sich um ein Standardwerk, das selbst auch unter einer Creative Commons Lizenz steht.
[4] Zur Vorratsdatenspeicherung muss ich wohl an dieser Stelle nichts weiter sagen, außer das wir Sammelkläger uns Dank einstweiliger Anordnung aus Karlsruhe zumindestens ein halbes Jahr lang freuen dürfen, denn auf die letzte Bastion unserer demokratischen Grundordnung war wieder einmal Verlass. Mal sehen, wie es weitergeht.
Kommentare
Sähr tschön!
+ das war schon viel lockerer
+ gutes Thema
+ am Besten gefällt mir, wenn ihr euch unterhaltet
+/- der Netlabel-Vortrag war mir mit Gezwitscher etwas zu langweilig, dafür das Lied danach grandios
- noobs versteht man manchmal nicht so gut (Musi drüber)
- Smoe sacht zu wenig!!1 ;o)
Zu dem Thema ist auch der Cast mit diesem Thema von CE zu empfehlen:
http://chaosradio.ccc.de/cre053.html
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Deshalb ist die Ursache der Grund dafür!
schöne idee. hab dafür
schöne idee. hab dafür einen hinweis in meinem netlabelmagazin eingefügt.